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Unternehmen Der Präsident des Kammergerichts
Standort Elßholzstraße 30-33 Berlin
Anstellungsart Feste Anstellung
Arbeitszeit Vollzeit
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Wir über uns:

Seit 1913 ist das Kammergericht, das inzwischen auf eine 550-jährige ununterbrochene Tätigkeit zurückblicken kann – mit einer längeren Unterbrechung nach dem Ende des II. Weltkrieges bis zur Wiedervereinigung – am Kleistpark in Berlin-Schöneberg ansässig. Unser Gebäude ist eng mit der Geschichte Deutschlands verbunden: Hier tagte der berüchtigte „Volksgerichtshof“ von August 1944 bis kurz vor Kriegsende 1945, hier hatten der Alliierte Kontrollrat und die Alliierte Luftsicherheitszentrale ihren Sitz und hier wurde das Vier-Mächte-Abkommen von 1971 unterzeichnet.

Es ist als Oberlandesgericht die zweite Instanz für Entscheidungen der Familiengerichte und des Landgerichts in zivil-, straf- und familienrechtlichen Verfahren, und es ist zuweilen auch in erster Instanz zuständig, so. u.a. in den sogenannten Staatsschutzsachen, die vor allem Spionage- oder Terrorismusanklagen betreffen.  Ihm gehören knapp 150 Richterinnen und Richter sowie ca. 370 nichtrichterlich Mitarbeitende an.

Zugleich koordiniert das Kammergericht als Mittelbehörde zwischen den untergeordneten Berliner Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der für die Justiz zuständigen Senatsverwaltung den Personal- und Mitteleinsatz für ca. 4.500 Mitarbeitende des Landes Berlin und ist für die Ausbildung von ca. 2.000 Referendarinnen und Referendaren sowie weiteren Auszubildenden zuständig.

Das Dezernat X ist die zentrale IT-Organisationseinheit und hat die zentrale Zuständigkeit für die Steuerung der IT-Aufgaben und Prozesse in der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Sie betreut mit gegenwärtig etwa 50 Kolleginnen und Kollegen und gemeinsam mit den Gerichten und dem ITDZ Berlin rund 4.500 Bildschirmarbeitsplätze innerhalb und außerhalb der SBC-Umgebung und regelt den Einsatz der Fachverfahren. Die besondere Herausforderung ist die gemeinsame, vernetzte Arbeit einer großen Nutzerzahl in einer Vielzahl von Programmen, die unterschiedliche Anforderungen haben. Dies erfordert eine Abstimmung über möglichst einheitliche Hard- und Software, die im Dezernat X geleistet wird. Sämtliche neue Anforderungen an die IT müssen daher zwischen den Gerichten und dem Dezernat X abgestimmt sein.

Für die Zukunft ist die strategische Entscheidung getroffen, die gesamte IT auf einen modernen Stand zu bringen und zu halten, um die wesentliche Grundvoraussetzung für einen Paradigmenwechsel in der IT der ordentlichen Gerichtsbarkeit von Berlin und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Einführung der elektronischen Akte zu schaffen. Dabei soll weiterhin ein besonderes Augenmerk auf der Informationssicherheit und dem Datenschutz liegen.

"Kammergericht - Dezernat X - "Angelegenheiten der Informationstechnik in der ordentlichen Gerichtsbarkeit (IToG)"

Besetzbar: sofort, nach Maßgabe der haushaltsrechtlichen Beschränkungen

Leitung der Stabstelle "Technische Koordination"

Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter - Entgeltgruppe 15 - (Bewertungsvermutung)

Arbeitsgebiet:      

  • Leitung der Stabstelle Technische Koordination
    • Technische Koordination
    • Systemarchitektur
    • Servicecockpit-Management
    • Führung der Mitarbeiter/innen
    • Organisation / Koordination der Stabstelle
  • Technische Koordination
    • Fortentwicklung der IT-Strategien in der ordentlichen Gerichtsbarkeit
    • Übergeordnete Steuerung und Sicherstellung der Rahmenbedingungen für den IT-Betrieb in der ordentlichen Gerichtsbarkeit
      • Erarbeitung von Grundsatzentscheidungen, Koordination und Überwachung der Umsetzung der Grundsatzentscheidungen
      • Steuerung der Dienstleister
      • Steuerung des Zusammenwirkens des internen und externen IT-Betriebes
    • Übergeordnete Steuerung und Weiterentwicklung der gesamten IT in der ordentlichen Gerichtsbarkeit
    • Steuerung der Erstellung und Fortschreibung, Prüfung und Bewertung von IT-Konzepten
    • Beratung der Leitung des IT-Dezernates und Erarbeitung von Entscheidungsvorlagen
    • Entwerfen von Berichten zur IT in der ordentlichen Gerichtsbarkeit

Formale Voraussetzungen:

Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Master) in dem Bereich Informatik bzw. mit dem Schwerpunkt Informatik oder gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen sowie langjährige Berufspraxis im Bereich IT.

Fachliche Kompetenzen:

Zwingend erforderlich sind vertiefte Kenntnisse zur IT-Organisation, zum IT-Management und IT-Controlling (insbes. ITIL) sowie zum Prozess- und Projektmanagement.

Unabdingbar sind ferner vertiefte allgemeine IT-Kenntnisse, insbesondere zu IT-Architekturen, Servertechnologien, Virtualisierung, Netzwerktechnologien, Betriebssystemen, Datenbanken, Arbeitsplatztechnologien, Softwareverteilung, Standardsoftware sowie Grundkenntnisse über den IT-Grundschutz des BSI.

Leistungs- und Sozialkompetenz:

Abstraktionsvermögen, analytisches, strukturiertes und konzeptionelles Denken und Handeln und ein hohes Maß an Organisationsfähigkeit werden vorausgesetzt. Weiterhin zeichnen Selbständigkeit, Entscheidungsfähigkeit,  Kommunikationsfähigkeit  und Lernbereitschaft die gesuchte Persönlichkeit aus.

Einzelheiten können dem Anforderungsprofil entnommen werden, das bei dem Präsidenten des Kammergerichts unter der u. a. Anschrift angefordert werden kann.

Schwerbehinderte Menschen oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund (§ 2 PartIntG) sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen werden unter Beifügung einer Ablichtung eines aktuellen Arbeitszeugnisses innerhalb von drei Wochen nach Veröffentlichung im Amtsblatt und zu dem Geschäftszeichen 2012 E-A 23 (6.18) KG an unten stehende Adresse bzw. per E-Mail an verwaltung@kg.berlin.de erbeten.

Bewerber/innen aus dem öffentlichen Dienst werden gebeten, ihre Bewerbung unter Beifügung einer Ablichtung der letzten dienstlichen Beurteilung ggf. auf dem Dienstweg einzureichen. Es wird ferner darum gebeten, eine Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht - unter Nennung von Anschrift und Telefonnummer der Personalakten führenden Stelle - zu erteilen. Weiter wird gebeten dafür zu sorgen, dass eine aktuelle dienstliche Beurteilung in der Personalakte vorliegt, die nicht älter als 12 Monate ist.

Aus Kostengründen werden Bewerbungsunterlagen nur per Fachpost oder beigefügtem Freiumschlag zurückgesandt. Eine Kostenerstattung für Auslagen und Reisekosten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens erfolgt nicht.

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Orgel unter der Rufnummer 030 9015 2509 bzw. tamara.orgel@kg.berlin.de

Für organisatorische Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Bärwald unter der Rufnummer 030 9015 2526 bzw. maik.baerwald@kg.berlin.de

Der Präsident des Kammergerichts
Elßholzstraße 30-33
10781 Berlin
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